Wenn man dem Scary Guy nach Einbruch der Dunkelheit in der Dürener Innenstadt begegnen würde – viele Dürener hätten bei dem Anblick des von oben bis unten tätowierten Hünen sicherlich ängstlich die Straßenseite gewechselt. Der furchteinflößende Kerl ist aber alles andere als das, auf was seine martialischen Tätowierungen schließen lassen. The Scary Guy gilt weltweit als einer der erfolgreichsten Motivations- und Emotional Intelligence Trainer.

„Manchmal mache ich mir tatsächlich einen Spaß daraus zu zählen, wie viele Leute wegen meines Aussehens auf die andere Seite wechseln. 25 Leute auf dem Weg zum Supermarkt sind keine Seltenheit“, scherzt Scary auf Englisch. Der Konflikt-Coach hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Vorträgen gegen die, wie er selbst sagt, verheerendste soziale Krankheit dieser Welt anzukämpfen: Hass und Vorurteil. Auch die Schüler des Wirteltorgymnasiums, der GHS St. Josef und der Gesamtschule Langerwehe sind von Anfang an durch zwei packende Vorträge des Scary Guy in der Endart-Kulturfabrik gefesselt.

“Niemand bringt das authentischer rüber, wie er. Wenn er von Ausgrenzung und Intoleranz spricht und den jungen Leuten auch Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, dann kauft man ihm das einfach ab“, stellt Endart-Vorsitzender Wilfried Pallenberg fest. In den USA und in Großbritannien ist der 54jährige eine echte Berühmtheit. Über 6 Mio. Menschen haben weltweit bereits seine Vorträge besucht - überall dort wo Gewalt und Mobbing ein Thema sind. Im vergangenen Jahr wurde Scary Guy sogar für den Friedensnobelpreis nominiert. Eine Auszeichnung, die ihn wie er selbst sagt, sehr stolz gemacht hat und ihm Kraft für seine weitere Arbeit gibt.

“Mir ist nach dem Vortrag in der Endart echt klar geworden, wie schnell man Leute in eine Schublade steckt und wie oft man sie nur nach ihrem Aussehen beurteilt“, stellt Gesamtschüler Elia fest.
Er will sich die Hausaufgabe, die ihm Scary mit auf den Weg gegeben hat, zu Herzen nehmen. Er versucht nun, 7 Tage keine bösen Worte über seine Mitschüler zu verlieren. Der Scary Guy ist sich sicher, „wer das schafft, der ist richtig hart“.

Die Endart-Kulturfabrik hat in einer aufwendigen Umbaumaßnahme die Bühne im Hauptsaal umgestaltet. Dort ist nun ein ca. 70qm großes Edelstahlgewebe der Gebrüder Kufferath AG als Bühnenhintergrund verbaut. In Kombination mit steuerbaren LED-Leuchten, die das GKD-Gewebe anstrahlen, ist ein beeindruckender Effekt garantiert. Aber nicht nur optisch bringt der Umbau deutliche Verbesserungen mit sich. Auch in Sachen Schallentwicklung führt das verbaute Gewebe zu spürbaren Verbesserungen. Die Kombination aus Gewebe und dem dahinter befindlichen Bühnenmolton reduzieren  deutlich die Schallreflexionen. Dies sorgt bei den Partys natürlich für die Besucher für einen besseren Klang, bei den Konzertveranstaltungen wird außerdem die Gefahr von Rückkopplungen gesenkt. Außerdem kommt im Hauptsaal ein neu konstruiertes DJ-Pult aus Plexiglas zum Einsatz. Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch die Dachterrasse komplett umgestaltet. Die Besucher der kommenden Veranstaltungen dürfen sich also auf einige optische Highlights und akustische Verbesserungen freuen. Einen  Eindruck der Umbaumaßnahmen kann man unter http://endart.de/360-ansichten erhalten.

 Im Rahmen eines Kursangebotes der VHS haben in diesem Monat etwa 30 Interessierte die Endart-Kulturfabrik zu einer Informationsveranstaltung besucht. Kursleiter Hans-Joachim Engels war durch einen Zeitungsartikel, der das damalige Flugschiff DoX und die Dürner Leichtmetalllegierung Duralumin vorstellte, auf die Fabrik auf der Veldener Straße aufmerksam geworden.

“Seit einigen Jahren verschaffen wir den VHS-Interessierten durch unsere organisierten Firmenbesuche Einblick in die verschienden Dürener Unternehmen. Die Endart-Kulturfabrik in den ehemaligen Räumlichkeiten der Dürener Matallwerke war für die Teilnehmer ein sehenswertes Stück Dürener Industrie- und Kulturgeschichte“, so Engels.

In einem Multimediabeitrag, mit zahlreichen Bild und Filmdokumenten, stellten „Endartler“ Wilfried Pallenberg und Dirk Boltersdorf die Geschichte der Metallwerke seit 1885 und des gemeinnützigen Endart-Vereins seit 1981 dar.
Auch die enge Zusammenarbeit des Vereins mit der Dürener Drogenberatungsstelle wurde im Rahmen des Vortrags beleuchtet.

Die Dürener Metallwerke gehörten bis zum Beginn des 2. Weltkriegs zu den Marktführern im Bau und der Entwicklung von Leichtmetalllegierungen. Das sogenannte Duralumin fand überwiegend in der Luftschifffahrt sowie im Flugzeug- und Fahrzeugbau Verwendung. Teilweise arbeiteten im Dürener Werk über 5000 Beschäftigte.

Die Endart-Kulturfabrik auf der Veldenerstraße steht seit 2005 auf der Denkmalliste und wird hierdruch als wirtschaftsgeschichtlich Bedeutsam gewürdigt.

Eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Metallwerke kann übrigens im Zwischengeschoss der Fabrik bei den Endart-Wochenend-Veranstaltungen besucht werden.

Nach mehr als 10 Jahren im alten Erscheinungsbild,  haben wir mithilfe von avistado.de diese Woche unsere neue Homepage online geschickt. In den vergangenen Jahren können wir mit über 1,2 Mio Besuchern auf eine beeindruckende Akzeptanz von www.endart.de zurückblicken. Wir hoffen Dir mit der runderneuerten Seite eine noch ansprechendere und einfachere Navigation als bisher zu ermöglichen. Ein Feedback bzw. Verbesserungsvorschläge kannst Du uns gerne in unserem Gästebuch abgeben.

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